Wir bei OIT haben Microsoft Copilot nicht nur getestet — wir haben es vom ersten Tag an im Vollpreis-Abo genutzt. Wir haben Kunden Lizenzen geschenkt, um gemeinsam herauszufinden, ob Copilot hält, was Microsoft verspricht. Das Ergebnis nach über einem Jahr: eine tiefe Enttäuschung. Und obwohl wir offizieller Microsoft-Partner sind, können wir Copilot in seiner aktuellen Form nicht empfehlen.
Unsere Erfahrung: Vom Enthusiasmus zur Ernüchterung
Als Microsoft Copilot angekündigt wurde, waren wir begeistert. KI direkt in Word, Excel, Teams und Outlook integriert — das klang nach einem echten Produktivitätssprung. Wir haben sofort das Vollpreis-Produkt lizenziert, unsere Workflows angepasst und auch unseren Kunden Testlizenzen zur Verfügung gestellt.
Was dann kam, war ernüchternd: unzuverlässige Ergebnisse, fehlender Kontext bei Unternehmensdaten, eine Integration, die sich anfühlt, als wäre sie mit heißer Nadel gestrickt. Copilot halluziniert Inhalte in Meetings-Zusammenfassungen, erfindet Absätze in Word-Dokumenten und liefert in Excel Formeln, die schlicht falsch sind. Für ein Tool, das 30 Euro pro Nutzer und Monat kostet, ist das nicht akzeptabel.
Unzuverlässige Ergebnisse
Copilot erfindet Inhalte, halluziniert Daten in Zusammenfassungen und liefert falsche Excel-Formeln. Im Geschäftsalltag ein echtes Risiko.
Keine Datenkontrolle
Unternehmensdaten fließen in Microsofts KI-Modelle, ohne dass du genau weißt, was damit passiert. Für DSGVO-sensible Branchen ein No-Go.
Aufgedrängte Integration
Die überdimensionierten Copilot-Buttons auf den neuen Copilot-PCs sind fast lächerlich. Man spürt überall eine verfrühte, unausgereifte Integration.
Die Copilot-Taste auf dem Keyboard: Symbol einer übereilten Strategie
Microsoft hat eine eigene Hardware-Taste für Copilot auf neuen Laptops durchgesetzt — bevor das Produkt überhaupt ausgereift war. Eine physische Taste auf der Tastatur suggeriert, dass Copilot so fundamental ist wie die Windows-Taste selbst. Die Realität sieht anders aus: Die meisten Nutzer drücken die Taste versehentlich und werden von einem Tool begrüßt, das ihre Frage oft nicht versteht oder eine nutzlose Antwort liefert.
Für uns bei OIT ist das symptomatisch: Microsoft priorisiert Marketing und Marktpräsenz vor tatsächlicher Produktreife. KI wird in jede Ecke des Betriebssystems gedrückt — ob sie dort Sinn ergibt oder nicht. Das erinnert an die Anfangszeit von Cortana, die ebenfalls überall integriert wurde und schließlich sang- und klanglos verschwand.
Was dem Ganzen die Krone aufsetzt: „Nur für Unterhaltungszwecke“
Microsoft stuft Copilot selbst als Unterhaltungs-Tool ein
In den offiziellen Microsoft Copilot Terms of Use steht schwarz auf weiß: Das System ist „only for entertainment purposes“ konzipiert und sollte nicht für wichtige Ratschläge herangezogen werden. Gleichzeitig verkauft Microsoft genau dieses Tool als professionelle Produktivitätslösung für 30 €/Monat pro Nutzer.
Dieser Widerspruch ist kaum zu glauben: Im Marketing wird Copilot als Helfer für „Alltag und Arbeit“ beworben — in den Nutzungsbedingungen schiebt Microsoft jede Verantwortung von sich. Die Gewinne kassiert Microsoft, die Risiken trägst du. Mehr dazu im lesenswerten Artikel von ifun.de: „Microsoft Copilot: Nur für Unterhaltungszwecke gedacht“.
Warum wir als Microsoft-Partner trotzdem ehrlich sind
Ja, wir sind Microsoft-Partner. Wir setzen Microsoft 365, Azure und die gesamte Microsoft-Infrastruktur für unsere Kunden ein — und werden das auch weiter tun. Aber Partnerschaft bedeutet nicht blinde Loyalität. Wenn ein Produkt unsere Kunden nicht weiterbringt, sagen wir das offen. Und Copilot bringt in seiner aktuellen Form die meisten Unternehmen nicht weiter. Die 30 Euro pro Nutzer und Monat sind bei den meisten unserer Kunden besser in andere Lösungen investiert.
Unser Weg: Das OIT KI Gateway
Aus genau dieser Frustration heraus haben wir bei OIT das KI Gateway entwickelt — eine KI-Lösung, die dort ansetzt, wo Copilot versagt.


Volle Datenkontrolle
Dein Unternehmen behält jederzeit die Hoheit über sensible Informationen. Keine Daten fließen unkontrolliert in externe KI-Modelle.
Echte Produktivität
Tiefe Integration in deine bestehenden Systeme — keine oberflächliche KI-Schicht, sondern maßgeschneiderte Assistenz für deine Workflows.
Verlässliche Ergebnisse
End-to-End-Qualitätsmanagement und transparente Kontrolle über alle KI-Ausgaben. Kein „nur für Unterhaltungszwecke“.
Fazit
Microsoft Copilot ist ein ambitioniertes Produkt, das zum jetzigen Zeitpunkt seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Die aggressive Integration in Hardware und Software steht im krassen Gegensatz zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit — und die Tatsache, dass Microsoft sein KI-Flaggschiff in den Nutzungsbedingungen selbst als Unterhaltungs-Tool einstuft, spricht Bände. Wenn du eine KI-Lösung suchst, die im Geschäftsalltag tatsächlich funktioniert, schau dir unser KI Gateway an.
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