GPT steht für Generative Pre-trained Transformer und bezeichnet die KI-Modellfamilie von OpenAI. Der Name beschreibt die Funktionsweise: das Modell erzeugt Text (generative), wurde vorab auf sehr großen Textmengen trainiert (pre-trained) und nutzt die Transformer-Architektur, die seit 2017 die Grundlage aller modernen Sprachmodelle bildet.
Umgangssprachlich wird „GPT“ oft synonym für ChatGPT oder gleich für KI insgesamt verwendet. Genauer gesagt ist GPT das Modell, ChatGPT die Anwendung von OpenAI darum herum – und ein LLM wie GPT lässt sich auch ganz ohne ChatGPT nutzen, etwa über eine Schnittstelle im OIT KI Gateway.
Wichtige Modelle der Familie
- GPT-5 – aktuelles Flaggschiff
- GPT-4.1 – große Kontexte (bis 1 Mio. Token), mit Mini/Nano
- GPT-4o – multimodal (Text, Bild, Audio)
Ergänzend gibt es die o-Serie (Reasoning-Modelle), die für mehrstufiges Schlussfolgern optimiert ist.
GPT im Unternehmenseinsatz
GPT ist eines von mehreren Frontier-Modellen. Neben OpenAI sind vor allem Claude von Anthropic und Gemini von Google relevant, und die Modelle sind nicht gleich gut in allen Aufgaben. In der Praxis lohnt es sich deshalb, nicht auf einen Anbieter zu setzen, sondern je Aufgabe das passende Modell zu wählen. Eine Gegenüberstellung findest du in unserer Übersicht der Frontier-LLM-Modelle.
Datenschutz-Hinweis: GPT läuft in der Cloud von OpenAI – Eingaben verlassen also das Unternehmen. Über das OIT KI Gateway nutzt du GPT DSGVO-konform in einer isolierten Instanz mit Verarbeitung im EWR und Speicherung in Deutschland. Für besonders schützenswerte Daten lässt sich zusätzlich lokale KI vorschalten, sodass Rohdaten das Haus gar nicht erst verlassen.
Passende Leistung: KI: Künstliche Intelligenz
Stand 25.08.2026, Angaben ohne Gewähr.