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Was kostet eine Website? Preisfaktoren für Unternehmen

Andreas OlbrichtAktualisiert 7 Min. Lesezeit

„Was kostet eine Website?“ ist eine der ersten Fragen vor jedem Webprojekt – und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Ein schlichter Onepager und ein Online-Shop mit ERP-Anbindung liegen preislich weit auseinander. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Faktoren den Preis bestimmen, welche laufenden Kosten dazukommen und mit welchen Größenordnungen du grob rechnen kannst.

Kurz gesagt: Den Preis bestimmen vor allem Umfang, Design, Texte und Bilder, Funktionen und die Frage, wer die Seite später pflegt. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain und Wartung. Die Preisspannen unten sind nur eine grobe Orientierung.

Die wichtigsten Kostenfaktoren

1. Umfang und Struktur

Die Zahl der Seiten und Seitentypen ist der größte Hebel. Eine Startseite mit wenigen Unterseiten ist schnell geplant. Mehrere Standorte, Sprachen, ein Karrierebereich oder ein Blog bedeuten mehr Konzeption, mehr Inhalte und mehr Abstimmung.

2. Design: Vorlage oder individuell

Ein angepasstes Theme ist günstiger als ein komplett eigenes Design. Ein individuelles Design lohnt sich, wenn sich deine Marke klar abheben soll oder es bereits ein Corporate Design gibt, das sauber umgesetzt werden muss.

3. Texte, Bilder und Videos

Inhalte werden oft unterschätzt. Lieferst du Texte und Fotos selbst, sparst du Geld – brauchst aber Zeit. Professionelle Texte, die auch für Suchmaschinen funktionieren, sowie eigene Fotos oder Videos sind ein eigener Kostenblock, der sich in der Wirkung der Seite deutlich bemerkbar macht.

4. Funktionen

Kontaktformular und Karte sind Standard. Teurer wird es bei Terminbuchung, Mitgliederbereich, Konfiguratoren, Shop, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu ERP, CRM oder Warenwirtschaft. Jede Schnittstelle muss geplant, getestet und später gewartet werden.

5. Technik und System

Die meisten Unternehmenswebsites laufen auf einem Content-Management-System wie WordPress. Das ist lizenzkostenfrei, für Premium-Themes oder Plugins können aber jährliche Lizenzen anfallen. Baukastensysteme wirken günstig, kosten aber monatlich und schränken dich bei Funktionen und beim späteren Umzug ein.

6. SEO, Barrierefreiheit und Recht

Saubere technische Grundlagen für Suchmaschinen, schnelle Ladezeiten, barrierearme Gestaltung sowie Impressum, Datenschutzerklärung und ein Cookie-Banner gehören zu einer seriösen Unternehmensseite. Je nach Anforderung, etwa durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für bestimmte Online-Angebote, kann das zusätzlichen Aufwand bedeuten.

Grobe Preisspannen am Markt

Wichtig: Die folgenden Spannen sind eine grobe Orientierung aus unserer Praxis, keine Marktstudie. Je nach Anbieter, Region und Leistungsumfang können Angebote deutlich darüber oder darunter liegen. Alle Angaben netto.

Website-Typ Typischer Umfang Grobe Orientierung
Onepager eine Seite mit allen Kerninfos ca. 1.000–3.000 €
Kleine Firmenwebsite Startseite plus einige Unterseiten ca. 2.500–8.000 €
Größere Unternehmenswebsite viele Unterseiten, mehrere Standorte/Sprachen ca. 6.000–20.000 €
Shop, Portal, Schnittstellen individuelle Entwicklung häufig ab ca. 10.000 €, nach oben offen

Laufende Kosten nach dem Launch

Eine Website ist nach dem Go-live nicht fertig. Mit diesen laufenden Posten solltest du rechnen:

  • Domain: meist nur wenige Euro bis rund 20 € im Jahr für eine .de-Domain.
  • Hosting: vom günstigen Shared Hosting bis zu verwaltetem Hosting mit Backups und Support. Grobe Orientierung: einige Euro bis mehrere Dutzend Euro im Monat.
  • SSL-Zertifikat: heute oft kostenlos über Let’s Encrypt im Hosting enthalten.
  • Wartung: Updates von System, Theme und Plugins, Backups und Sicherheitsprüfungen. Ohne Wartung steigt das Risiko von Sicherheitslücken – mehr dazu im Artikel WordPress-Sicherheit für Unternehmen.
  • Lizenzen: für Premium-Plugins oder -Themes, meist jährlich.
  • Inhalte und Weiterentwicklung: neue Seiten, Texte, SEO-Arbeit oder neue Funktionen.

Plane diese Posten von Anfang an ins Budget ein. Gerade bei günstigen Angeboten lohnt der Blick darauf, ob Hosting, Wartung und Support enthalten sind oder später separat berechnet werden. Eine einfache Rechnung hilft: Einmalkosten plus laufende Kosten für zwei bis drei Jahre ergeben die realistische Summe, mit der du verschiedene Angebote vergleichen kannst.

Agentur, Freelancer oder selbst bauen?

Neben dem Umfang beeinflusst auch die Wahl des Dienstleisters den Preis. Mit einem Baukasten oder einer fertigen Vorlage kannst du selbst starten – du zahlst dann vor allem mit deiner Zeit, und Themen wie Ladezeit, Datenschutz und Suchmaschinen musst du selbst im Blick behalten. Freelancer sind oft günstiger als Agenturen und eine gute Wahl für klar umrissene Projekte. Eine Agentur bringt meist mehrere Disziplinen mit, etwa Konzept, Design, Text, Technik und SEO, und kann Ausfälle einzelner Personen besser abfangen. Wichtig ist bei allen Varianten, dass du am Ende Zugriff auf Domain, Hosting und Inhalte hast.

Wo sich Sparen lohnt – und wo nicht

Sparen kannst du gut beim Umfang zum Start: Beginne mit den Seiten, die du wirklich brauchst, und baue die Website später aus. Auch wenn du Texte und Fotos selbst lieferst, sinkt der Preis. Nicht sparen solltest du an der technischen Basis, an regelmäßigen Updates und Backups sowie an klaren Inhalten zu deinen Leistungen. Eine günstige Seite, die langsam lädt, nicht gefunden wird oder nach einem Jahr ohne Wartung angreifbar ist, wird am Ende teurer als eine solide Umsetzung.

Ein Tipp für die Planung: Rechne neben dem Budget auch Zeit ein. Abstimmungen, Feedbackrunden und das Zuliefern von Inhalten dauern auf Kundenseite oft länger als die eigentliche Umsetzung. Wer Texte, Bilder und Zugänge früh bereitstellt, spart Wartezeit und meist auch Kosten.

Beispiele aus unserer Praxis

Wie unterschiedlich der Umfang ausfallen kann, zeigen drei Projekte aus der Region: Für AGW Elektrotechnik aus Georgsmarienhütte haben wir Webdesign, Technik, Inhalte und Bildsprache neu umgesetzt – inklusive eines Content Days vor Ort für eigene Fotos und Videos statt Stockmaterial. Bauunternehmen Hagemann hat neben Leistungsübersicht und Referenzprojekten eine eigene Karriereseite bekommen. Bei Kavermann Garten- und Landschaftsbau im Osnabrücker Land stehen eine bildstarke Projektgalerie und ein FAQ-Bereich im Mittelpunkt; Betrieb und Pflege laufen über Smart-Webhosting und einen laufenden Servicevertrag – ein Beispiel für die laufenden Kosten nach dem Launch.

Was kostet eine Website bei OIT?

Wir bieten Website-Pakete zum Festpreis an. Laut unserer Seite Webdesign Osnabrück gelten derzeit (alle Preise netto zzgl. USt., Stand 10/2026):

  • Onepager: 1.400 € – eine Seite, alles Wichtige darauf
  • Starter: 3.100 € – Startseite plus bis zu drei Unterseiten
  • Professional: 5.900 € – bis zu zehn Unterseiten, mehrere Standorte oder Sprachen, Karriereportal oder redaktioneller Bereich
  • Individual: ab 5.900 € – Shop, Portal oder Schnittstelle zu ERP und CRM
  • Hosting und Wartung: ab 40 € im Monat, auch für bestehende Seiten

Was dein Vorhaben genau kostet, klären wir im Erstgespräch. Für die Festpreis-Pakete planen wir rund drei Wochen bis zum Livegang; einen ersten Entwurf der Startseite siehst du nach etwa einer Woche. Wenn du vorab eine Einschätzung deiner bestehenden Seite möchtest, gibt es einen Website-Check vor Ort für 190 € netto (45 Minuten, bei Beauftragung angerechnet, im Umkreis von 50 km). Details zu den Paketen findest du unter Webseite erstellen lassen zum Festpreis.

So bekommst du vergleichbare Angebote

  • Ziel festlegen: Soll die Seite Anfragen bringen, Bewerber gewinnen oder verkaufen?
  • Umfang grob skizzieren: Welche Seiten und Funktionen brauchst du wirklich zum Start?
  • Klären, wer Inhalte liefert: Texte, Fotos, Logo.
  • Leistungsumfang vergleichen: Sind Texte, SEO-Grundlagen, Einweisung, Hosting und Wartung enthalten?
  • Laufende Kosten mitrechnen: Vergleiche die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre, nicht nur den Startpreis.
  • Nach Rechten fragen: Gehören dir Domain, Inhalte und Zugänge?

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Was kostet eine einfache Firmenwebsite?

Als grobe Orientierung liegen kleine Firmenwebsites mit Startseite und einigen Unterseiten am Markt oft zwischen etwa 2.500 und 8.000 € netto. Der tatsächliche Preis hängt von Design, Inhalten und Funktionen ab.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Domain, Hosting, gegebenenfalls Lizenzen für Plugins oder Themes und die Wartung mit Updates, Backups und Sicherheitsprüfungen. Dazu kommen optional neue Inhalte und SEO-Arbeit.

Ist ein Website-Baukasten günstiger?

Am Anfang oft ja. Über die Jahre summieren sich die monatlichen Gebühren, und Funktionen sowie ein späterer Umzug sind eingeschränkt. Für Unternehmen mit Wachstumsplänen ist ein CMS wie WordPress meist flexibler.

Was kostet eine Website bei OIT?

Unsere Festpreis-Pakete: Onepager 1.400 €, Starter 3.100 €, Professional 5.900 €, Individual ab 5.900 € – jeweils netto zzgl. USt., Stand 10/2026. Hosting und Wartung gibt es ab 40 € im Monat.

Warum unterscheiden sich Angebote so stark?

Weil Angebote unterschiedlich viel enthalten: mal nur die technische Umsetzung, mal Konzept, Texte, Fotos, SEO, Hosting und Wartung. Vergleiche deshalb immer den Leistungsumfang und die Gesamtkosten über mehrere Jahre.

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