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Fine-Tuning

Fine-Tuning bezeichnet das gezielte Nachtrainieren eines vortrainierten Sprachmodells auf unternehmens- oder aufgabenspezifische Daten. Das Ergebnis ist ein Modell, das Tonalität, Domänenwissen oder spezielle Output-Formate deutlich konsistenter abbildet als ein generisches Basismodell.

Was ist Fine-Tuning?

Beim Fine-Tuning wird ein bereits trainiertes Modell mit zusätzlichen, kuratierten Beispieldaten weitertrainiert. Anders als beim vollständigen Training von Grund auf nutzt Fine-Tuning das vorhandene Wissen des Basismodells und passt es gezielt an einen Anwendungsfall an – mit vergleichsweise wenig Daten.

Fine-Tuning vs. RAG vs. Prompt-Engineering

  • Prompt-Engineering: schnell und günstig, steuert das Modell allein über die Eingabe.
  • RAG (Retrieval-Augmented Generation): reichert Antworten mit aktuellem Wissen aus einer Datenquelle an – ideal für sich ändernde Inhalte.
  • Fine-Tuning: brennt Wissen und Stil in die Modellgewichte ein – ideal für stabile Formate und hohe Frequenz.

Wann lohnt sich Fine-Tuning?

Fine-Tuning spielt seine Stärken vor allem bei klar abgegrenzten Formaten, hoher Anfragefrequenz und stabilen Daten aus. Für viele Unternehmensszenarien ist ein sauberer RAG-Ansatz die schnellere und wartungsärmere Alternative, da sich Wissen ändern kann, ohne das Modell neu zu trainieren.

Häufige Fragen zu Fine-Tuning

Was ist der Unterschied zwischen Fine-Tuning und RAG?

Fine-Tuning verändert das Modell selbst, RAG liefert dem Modell zur Laufzeit zusätzliches Wissen, ohne es zu verändern.

Wie viele Daten braucht man für Fine-Tuning?

Je nach Ziel oft einige hundert bis wenige tausend hochwertige Beispiele – Qualität ist wichtiger als Menge.

Ob RAG, Fine-Tuning oder eine Kombination – die passende Strategie definieren wir gemeinsam mit euch im Bereich Künstliche Intelligenz.