In den sozialen Netzwerken lässt sich aktuell ein klarer Wandel beobachten: Hochglanzproduktionen, perfekte Bildwelten und glattgebügelte Werbebotschaften verlieren zunehmend an Wirkung. Stattdessen performen Inhalte besonders gut, die nahbar, ehrlich und menschlich sind. Genau hier kommt ein Begriff ins Spiel, der aktuell kaum relevanter sein könnte: Relatable Content.
Wir bei OIT betreuen mittlerweile zahlreiche Social-Media-Kanäle aus unterschiedlichsten Branchen – und sehen dabei sehr deutlich, wie sich der Output und vor allem die Wirkung von Content verändert hat. Die Nutzer wollen heute nicht mehr nur informiert oder beworben werden. Sie wollen unterhalten werden. Und sie wollen sich wiederfinden.
Was ist Relatable Content?
Relatable Content beschreibt Inhalte, in denen sich Menschen direkt selbst erkennen. Situationen, Gedanken, Probleme oder kleine Alltagsmomente, bei denen man unbewusst denkt:
„Ja, genau so ist es bei mir auch.“
Dabei geht es nicht um Zufall, sondern um bewusst geschaffene Situationen, die für viele Menschen relevant sind – egal ob im Berufsalltag, im privaten Leben oder im typischen Arbeitsumfeld einer Branche.
Relatable Content ist:
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authentisch statt perfekt
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emotional statt rein informativ
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unterhaltsam statt werblich
Und genau deshalb funktioniert er so gut.
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Warum kommt Relatable Content so stark an?
Soziale Netzwerke leben von Interaktion. Likes, Kommentare, Shares und Watchtime sind die Signale, die Algorithmen belohnen. Relatable Content triggert genau diese Mechanismen:
Wiedererkennung: Menschen fühlen sich verstanden
Emotion: Lachen, Kopfnicken oder „das bin ich“-Momente
Teilen: „Das musst du sehen, das bist 100 % du!“
Gerade kurze Videoformate wie Reels oder Shorts profitieren enorm davon. Ein einfaches, ehrliches Szenario schlägt heute oft die aufwendig produzierte Kampagne.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Reichweite trotz kleiner Accounts
Besonders spannend: Diese Effekte sehen wir nicht nur bei großen Accounts, sondern vor allem bei kleinen und mittleren Kanälen.
In den letzten Wochen konnten wir mit einzelnen Reels auf verschiedenen Social-Media-Kanälen starke Reichweiten erzielen, hier ein paar Beispiele:
👉 Reichweite ist heute keine reine Follower-Frage mehr, sondern eine Content-Frage.
Konkrete Beispiele für Relatable Content
Was genau funktioniert? Ein paar typische Muster aus unserer täglichen Arbeit:
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Alltagssituationen aus dem Berufsleben
(„Wenn der Kunde sagt: ‚Das ist doch schnell gemacht‘…“)
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Typische Denkweisen oder Probleme einer Branche
(Deadlines, Meetings, Technik, Kundenfeedback)
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Kleine menschliche Schwächen
(Aufschieben, Überforderung, Missverständnisse)
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Humorvolle Überzeichnung realer Situationen
Wichtig dabei: Es geht nicht darum, jemanden bloßzustellen – sondern um gemeinsames Erleben.
Fazit: Weniger Hochglanz, mehr Mensch
Relatable Content zeigt eindrucksvoll, dass Social Media wieder näher an das rückt, was es ursprünglich war: sozial.
Unternehmen, Marken und Dienstleister müssen heute nicht perfekt sein – sie müssen echt sein. Wer den Mut hat, Einblicke in den Alltag zu zeigen, Situationen zuzulassen und auch mal über sich selbst zu lachen, wird belohnt: mit Reichweite, Aufmerksamkeit und echter Verbindung zur Zielgruppe.
Wir bei OIT erleben diesen Wandel täglich – und eines ist klar:
Relatable Content ist kein Trend, der morgen wieder verschwindet. Er ist eine Antwort auf das, was Nutzer heute wirklich sehen wollen.
Justin Gervelmeyer, Head of Content
Dein Ansprechpartner Social Media & Content in Osnabrück