Zum Inhalt springen
/ Home / Knowledge / OpenAI Dots im Vergleich: KI-Agenten für Unternehmen mit OIT KI Gateway und MultiMan

OpenAI Dots im Vergleich: KI-Agenten für Unternehmen mit OIT KI Gateway und MultiMan

Andreas Olbricht
OIT KI Gateway-Experte
OIT GmbH
Profil ansehen

Beitragsbild: AI generated (Higgsfield)

Wer KI-Agenten für Unternehmen sucht, kommt seit dieser Woche an einem Namen nicht vorbei: Dots. OpenAI hat die dauerhaft laufenden Agenten am 29.09.2026 auf dem DevDay vorgestellt. Sie sollen nicht mehr nur antworten, sondern Arbeit abarbeiten, auch wenn du das ChatGPT-Fenster längst geschlossen hast. Wir haben uns angeschaut, was Dots können, was sie kosten und wie sich das mit unserem OIT KI Gateway und unserer Agenten-Konsole MultiMan vergleichen lässt. Stand der Angaben ist der 30.09.2026.

Was OpenAI mit Dots vorgestellt hat

Ein Dot ist ein Agent, der im Hintergrund an deinen Zielen weiterarbeitet. Er läuft auf einem eigenen, von deinem Rechner getrennten Cloud-Computer mit eigenem Browser, beobachtet verbundene Anwendungen, recherchiert von sich aus und legt dir Ergebnisse zur Freigabe vor. Im Hintergrund arbeitet das Modell GPT-6 Astra. Mit der Zeit soll ein Dot deine Vorlieben und Arbeitsweisen lernen.

Immer an
Arbeitet weiter, nachdem du ChatGPT geschlossen hast, auch an mehreren Projekten parallel.
Eigener Cloud-Rechner
Jeder Dot hat einen isolierten Rechner und Browser bei OpenAI. Zugriff auf dein Gerät nur, wenn du ihn erlaubst.
Über 4.000 Apps
Anbindung über das Plugin-Ökosystem von OpenAI, erreichbar über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams.
ChatGPT Space
Gemeinsamer Arbeitsraum, in dem Team, ChatGPT und ein Dot mit demselben Projektwissen arbeiten.

Dazu testet OpenAI sogenannte Specialist Dots mit eigener Identität und eigenen Zugangsdaten, etwa für Einkauf, Rechnungsstellung oder Kundensupport. Diese sind noch in der Pilotphase. Eine öffentliche API für Dots gibt es bisher nicht.

Der Gag zum Start: dot.com führt zu Grok

Kaum war Dots angekündigt, tippten die ersten Neugierigen die naheliegende Adresse ein und landeten nicht bei OpenAI, sondern auf der Download-Seite von Grok, dem Chatbot von Elon Musks xAI. Laut Whois-Daten wurde die Domain dot.com im Juli übertragen. Das Netz war sich schnell einig, dass hier jemand OpenAI den Start verhageln wollte. Bestätigt hat xAI das nicht, und natürlich kann man eine so kurze Domain auch aus ganz normalen Gründen kaufen. Für uns ist es trotzdem die schönste Pointe des DevDays: Der wichtigste Marketing-Tipp für neue KI-Produkte lautet ab sofort, vor dem Launch die Domain zu sichern. Mehr zu Grok findest du in unserem Überblick xAI Grok.

Drei Wege zur Agentenarbeit im Vergleich

Dots, das OIT KI Gateway und MultiMan lösen verwandte, aber nicht dieselben Aufgaben. Dots ist ein fertiger Agent in der OpenAI-Cloud. Das Gateway ist deine eigene KI-Plattform, an der Agenten, Modelle und Systemanbindungen zentral hängen. MultiMan ist die Kontroll-Konsole für Browser-Agenten, die lokal auf deinem Mac in echten, eingeloggten Chrome-Sessions arbeiten.

Kriterium OpenAI Dots OIT KI Gateway MultiMan
Was es ist Dauerhaft laufender Agent in ChatGPT Eigene KI-Plattform mit Agenten (OIT Hermes) und MCP-Anbindung macOS-Konsole für bis zu zehn Browser-Agenten-Sessions
Wo es läuft Cloud-Rechner von OpenAI Hosting in Deutschland, isolierte Instanz Lokal auf deinem Mac, keine Cloud nötig
KI-Modelle OpenAI (GPT-6 Astra) GPT, Claude, Gemini, DeepSeek mit Smart Routing Nutzt das Gateway oder Claude Cowork
Unbeaufsichtigt und zeitgesteuert Ja, arbeitet im Hintergrund Ja, MCP-Server und Agenten laufen zentral nach Zeitplan Solange dein Mac läuft
Anbindung eigener Systeme Plugin-Ökosystem von OpenAI Microsoft 365 nativ, Odoo per Add-on, beliebige APIs über MCP Jedes Portal, das du im Browser bedienen kannst
Logins und Zugangsdaten Liegen in der OpenAI-Umgebung In deiner Gateway-Instanz Bleiben in den Chrome-Profilen auf deinem Mac
Datenschutz Business-Daten laut OpenAI nicht fürs Training genutzt DSGVO-konform, EU-Verarbeitung der Kernmodelle Daten verlassen den Mac nur über das gewählte Modell
Verfügbarkeit in Deutschland Nur über Business Premium, nicht über Pro Ja, in unter 24 Stunden startklar Ja, ab macOS 14 Sonoma

Was die Agentenarbeit kostet

Alle Beträge netto und je Monat, Stand 30.09.2026. OpenAI rechnet in US-Dollar ab, die Euro-Werte sind gerundet und schwanken mit dem Wechselkurs.

Posten OpenAI Dots OIT KI Gateway MultiMan
Einstieg je Nutzer rund 100 € (Business Premium, Jahreszahlung) 40 € (Standard) oder 100 € (Dev, inkl. Hermes-Agenten) ab 249 € je Installation
Einmalig keine 1.999 € Einrichtung keine
Agenten erster Dot enthalten, weitere noch ohne Preis Hermes-Agenten mit eigenem Budget, Playwright-Setup 490 € einmalig steuert bis zu zehn Sessions
Zusätze Aufgaben in Codex oder ChatGPT Work zählen aufs Kontingent Support 25 €, Odoo KI-Connector 75 € setzt Gateway oder Claude Cowork voraus

Ein Rechenbeispiel für ein Team mit zehn Personen: Mit Business Premium landest du bei rund 1.000 € im Monat, und jede Person hat einen Dot. Mit dem Gateway zahlst du für zehn Standard-Lizenzen 400 € im Monat plus einmalig die Einrichtung. Wer intensiv mit Agenten arbeitet, nimmt für einzelne Power-User die Dev-Lizenz dazu, statt das ganze Team auf den teuersten Tarif zu heben. Genau diese Staffelung ist bei Dots derzeit nicht möglich: Ohne Premium-Sitz gibt es keinen Dot.

Wo das OIT KI Gateway die Nase vorn hat

Dots zeigt, wohin die Reise geht: Agenten, die nicht auf deinen Klick warten. Das ist auch die Idee hinter dem Gateway. MCP-Server laufen normalerweise lokal auf dem Rechner eines Mitarbeiters und stehen nur bereit, solange dieser Rechner läuft und jemand davorsitzt. Im OIT KI Gateway laufen sie zentral und unabhängig vom Arbeitsplatzrechner: einmal angebunden, für das ganze Team nutzbar und zeitgesteuert auch unbeaufsichtigt, etwa für den nächtlichen Abgleich oder den Bericht zum Monatsende. Was ein MCP-Server ist, erklären wir in Was ist ein MCP-Server?.

Der Unterschied zu Dots liegt im Wem: Beim Gateway bleibt die Plattform deine. Du wählst je Aufgabe das passende Modell, statt an einen Anbieter gebunden zu sein, deine Daten werden in Deutschland verarbeitet, und deine Systeme wie Microsoft 365 oder Odoo hängen an deiner Instanz statt an einem fremden Plugin-Katalog. Für Kanzleien, Handwerksbetriebe und alle, die Mandanten- oder Kundendaten verarbeiten, ist das oft der entscheidende Punkt. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir auf KI für Steuerberater und KI für Handwerk. Die Hermes-Agenten stellen wir in KI Gateway wird erwachsen vor.

Wann MultiMan die richtige Wahl ist

Dots bekommen einen eigenen Browser in der OpenAI-Cloud. Das ist bequem, heißt aber auch: Portale, Kundenkonten und Verwaltungszugänge müssen dort angemeldet werden. MultiMan geht bewusst den anderen Weg. Die Agenten arbeiten in echten Chrome-Sessions auf deinem Mac, die dauerhaft eingeloggt bleiben. Du siehst jede Session live, reservierst sie für bestimmte Aufgaben und verhinderst, dass zwei Agenten sich in die Quere kommen. Das passt überall dort, wo es keine API gibt und du die Kontrolle über die Zugänge behalten willst, etwa bei Lieferantenportalen, Social-Media-Konten oder Behördenportalen. Wie wir so eine Flotte selbst betreiben, liest du in Browser-Agenten orchestrieren.

Unser Fazit

Dots ist ein starkes Signal: Agenten, die selbstständig weiterarbeiten, werden zum Standard. Wer ohnehin ganz auf OpenAI setzt und die Kosten für Premium-Sitze trägt, bekommt einen bequemen Einstieg. Wer dagegen freie Modellwahl, Datenverarbeitung in Deutschland und seine eigenen Systeme im Griff behalten will, fährt mit dem OIT KI Gateway besser, und mit MultiMan behältst du zusätzlich die Browser-Arbeit auf deinem eigenen Rechner unter Kontrolle.

Häufige Fragen zu Dots und KI-Agenten

Was ist OpenAI Dots?

Dots sind dauerhaft laufende KI-Agenten in ChatGPT, die OpenAI am 29.09.2026 auf dem DevDay vorgestellt hat. Sie arbeiten auf einem eigenen Cloud-Rechner von OpenAI weiter, auch wenn du ChatGPT schließt, und sind über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichbar.

Was kostet OpenAI Dots für Unternehmen?

Der erste Dot ist in ChatGPT Business Premium enthalten, das rund 100 € je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung kostet (Abrechnung in US-Dollar). Preise für weitere Dots hat OpenAI noch nicht veröffentlicht.

Kann ich Dots in Deutschland nutzen?

Über ChatGPT Pro zum Start nicht: Der EWR, die Schweiz und Großbritannien sind ausgenommen. Über ChatGPT Business Premium sind Dots in allen unterstützten ChatGPT-Regionen verfügbar.

Worin unterscheidet sich das OIT KI Gateway von Dots?

Das OIT KI Gateway ist eine eigene, DSGVO-konforme KI-Plattform mit Hosting in Deutschland, freier Modellwahl zwischen GPT, Claude, Gemini und DeepSeek und zentral laufenden MCP-Servern. Dots bindet dich an OpenAI und die OpenAI-Cloud.

Wofür brauche ich MultiMan zusätzlich?

MultiMan ist eine macOS-App, mit der du bis zu zehn eingeloggte Chrome-Sessions für Browser-Agenten live siehst und kollisionsfrei verteilst. Die Logins bleiben auf deinem Mac statt in einer fremden Cloud.

Wem gehört die Domain dot.com?

Nach übereinstimmenden Berichten gehört dot.com inzwischen xAI: Laut Whois-Daten wurde die Domain im Juli übertragen, sie leitet auf die Download-Seite von Grok weiter. Ob das ein gezielter Seitenhieb auf OpenAI ist, hat xAI nicht bestätigt.

Du willst sehen, wie KI-Agenten in deinem Betrieb laufen können, ohne deine Daten aus der Hand zu geben? In 30 Minuten zeigen wir dir das OIT KI Gateway mit echten Beispielen. Jetzt Erstgespräch buchen oder schreib uns über unser Anfrageformular.


Andreas Olbricht
Dein Ansprechpartner
OIT GmbH
Profil ansehen

Hast du eine Frage zu diesem Artikel?

Schreib uns – wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktages.