Bei der MAC-Adresse (Media Access Control) handelt es sich um einen eindeutigen Bezeichner, der jedem netzwerkfähigen Gerät bereits bei der Herstellung zugewiesen wird. Sie wird auch als „eingebrannte Adresse“, Ethernet-Hardwareadresse oder physische Adresse bezeichnet.
Was ist eine MAC-Adresse?
Die MAC-Adresse identifiziert eine Netzwerkschnittstelle (z. B. WLAN- oder LAN-Adapter) eindeutig innerhalb eines lokalen Netzwerks. Sie ist hardwaregebunden und unterscheidet sich damit von der IP-Adresse, die einem Gerät erst im Netzwerk zugewiesen wird.
Wie ist eine MAC-Adresse aufgebaut?
Eine MAC-Adresse besteht aus 48 Bit, dargestellt als sechs Hexadezimal-Paare (z. B. 00:1A:2B:3C:4D:5E). Die ersten drei Paare kennzeichnen den Hersteller (OUI), die letzten drei sind die geräteindividuelle Kennung.
MAC-Adresse vs. IP-Adresse
- MAC-Adresse: fest, hardwaregebunden, gilt im lokalen Netz (Schicht 2).
- IP-Adresse: logisch, veränderbar, ermöglicht Routing über Netze hinweg (Schicht 3).
MAC-Adresse herausfinden
Unter Windows zeigt der Befehl ipconfig /all die „physische Adresse“. Unter macOS findest du sie unter Systemeinstellungen → Netzwerk → Details, auf dem iPhone unter Einstellungen → Allgemein → Info als „WLAN-Adresse“.
Häufige Fragen zur MAC-Adresse
Kann man eine MAC-Adresse ändern?
Per Software lässt sie sich temporär „spoofen“. Moderne Geräte nutzen zudem zufällige MAC-Adressen pro WLAN, um die Nachverfolgung zu erschweren.
Ist die MAC-Adresse weltweit eindeutig?
Grundsätzlich ja – durch den herstellerspezifischen OUI-Anteil. Durch MAC-Randomisierung wird die echte Adresse aber oft verschleiert.
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