Ein Bildschirm im Eingang, ein Badge-Leser darunter — und dahinter kein einziges neues Datensilo. Wir haben unseren Empfang als Eingangsbildschirm mit Odoo gebaut, aus Daten, die ohnehin schon da waren.
Der Ablauf ist unspektakulär, und genau das ist der Punkt: Man kommt rein, hält den Badge an den Leser, ist eingestempelt. Ein Blick nach oben verrät, wer heute fehlt und wer morgen fehlen wird. Kein Aushang, keine Excel-Liste, kein „Weiß jemand, ob Marius heute da ist?“ im Teamchat.
Was der Bildschirm zeigt
Oben zwei Spalten: heute und der nächste Arbeitstag. Zu jeder abwesenden Person das Foto, der Zeitraum und die Art der Abwesenheit.
Darunter eine Reihe kleiner Kreise mit den Gesichtern aller, die gerade im Haus sind — jedes umringt von der Farbe seines Centers. Dieselben Farben wie auf dieser Website:
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Nach dem Badge-Scan wechselt der untere Bereich für sechs Sekunden auf einen persönlichen Gruß: Name, Foto, Uhrzeit, Überstundensaldo. Dann geht es zurück in die Übersicht.
Drei Odoo-Apps, eine Datenbank
Odoo ist modular aufgebaut. Mitarbeiter, Anwesenheiten und Urlaub sind drei getrennte Apps mit eigenen Menüs — aber sie liegen in derselben Datenbank und kennen einander. Genau deshalb ist so ein Bildschirm überhaupt so schlank zu bauen.
Dazu kommt der Arbeitszeitplan, in Odoo ein eigenes Objekt hinter der Firma. Dort steht, an welchen Wochentagen gearbeitet wird, welche Tage Feiertag sind — und die Zeitzone, mit der sich überhaupt entscheiden lässt, wann „heute“ anfängt.
Odoo stempelt, nicht wir
Geht der Badge über den Leser, reicht der Bildschirm die Nummer an genau denselben Odoo-Endpunkt weiter, den auch der Standard-Kiosk benutzt. Odoo legt den Anwesenheitsdatensatz an, Odoo verrechnet die Überstunden, Odoo bucht die Arbeitszeit auf die Zeiterfassung.
Zurück kommt alles, was der Gruß braucht: Name, Foto, gearbeitete Stunden, Überstundensaldo. Der Saldo auf dem Bildschirm ist deshalb derselbe, den man in seiner Personalakte sieht. Es gibt nur eine Rechnung — und keine zweite, die irgendwann davon abweicht.
Ein Badge für alles — auch für die Tür
Der Badge, mit dem man morgens einstempelt, öffnet auch die Türen. Wir haben die IDs unserer Schließanlage direkt mit dem jeweiligen Odoo-Benutzer verknüpft — jede Transponder-Nummer gehört zu genau einer Person in der Odoo-Personalakte.
Das Ergebnis: kein zusätzlicher PIN, kein separater Schlüssel. Ein einziger Badge regelt Zutritt und Zeiterfassung zugleich. Ändert sich etwas an einer Person — neuer Mitarbeiter, verlorener Badge, Austritt —, pflegt man das an genau einer Stelle in Odoo, und Tür wie Erfassung sind sofort auf demselben Stand.
Ein eigenes Modul, das Teil von Odoo wird
Der Bildschirm ist ein Odoo-Modul, kein Programm daneben. Das hat einen sehr praktischen Effekt: Er kann bestehende Objekte erweitern, statt sie zu kopieren.
Die Center-Farbe zum Beispiel ist ein neues Feld an der Abteilung. Es erscheint im normalen Abteilungsformular, direkt unter Odoos eigenem Farbfeld. Wer eine Farbe ändern will, geht in Mitarbeiter → Abteilungen und ändert sie dort — wie jedes andere Odoo-Feld, mit denselben Zugriffsrechten.
Genauso liegt der Schalter für die Abwesenheitsgründe am Unternehmen. Ein Eingangsbildschirm ist oft auch für Besucher sichtbar, und Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Diese Entscheidung gehört in die Konfiguration — nicht in den Quellcode.
Odoo für den eigenen Betrieb?
Ob Zeiterfassung, Urlaub, Anwesenheiten oder ein eigenes Modul wie dieser Eingangsbildschirm — wir richten Odoo als ERP & CRM passgenau für euch ein.